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	<title>Mit der Freydis von Pol zu Pol</title>
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	<description>Heide &#38; Erich Wilts</description>
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		<title>Mit der Freydis von Pol zu Pol</title>
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		<title>Wechsel der Blog-Adresse</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 21:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arktis 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer hier landet möge bitte nicht traurig sein. Diese Seite wird nicht mehr gepflegt. Hier geht&#8217;s weiter.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=56&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><big>W</big>er hier landet möge bitte nicht traurig sein. Diese Seite wird nicht mehr gepflegt.</p>
<p><big><a href="http://blog.freydis.de">Hier geht&#8217;s weiter.</a></big></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/vonpolzupol.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/vonpolzupol.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/vonpolzupol.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/vonpolzupol.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/vonpolzupol.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/vonpolzupol.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/vonpolzupol.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/vonpolzupol.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/vonpolzupol.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/vonpolzupol.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/vonpolzupol.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/vonpolzupol.wordpress.com/56/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/vonpolzupol.wordpress.com/56/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/vonpolzupol.wordpress.com/56/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=56&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Törn von Honshu nach Hokkaido / Japan</title>
		<link>http://vonpolzupol.wordpress.com/2010/06/09/torn-von-honshu-nach-hokkaido-japan/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Törns2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben Japan erreicht. Sechs Wochen waren wir mit der FREYDIS im Revier der Nanpo Shoto, der Südlichen Inseln, unterwegs und sind begeistert von Land und Leuten. Noch in diesem Herbst fliegen wir zurück nach Japan, um unsere Eindrücke zu vertiefen. Mit dem Wagen, der Bahn und auf Schusters Rappen werden wir 5 Wochen den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=49&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><big>W</big>ir haben Japan erreicht. Sechs Wochen waren wir mit der FREYDIS im Revier der Nanpo Shoto, der Südlichen Inseln, unterwegs und sind begeistert von Land und Leuten. Noch in diesem Herbst fliegen wir zurück nach Japan, um unsere Eindrücke zu vertiefen. Mit dem Wagen, der Bahn und auf Schusters Rappen werden wir 5 Wochen den Norden Honshus und Hokkaido, die nördlichste japanische Insel, bereisen.</p>
<p><big>I</big>m Anschluß daran planen wir einen Zwei-Wochen-Törn in kleinen Etappen entlang der Nordostküste von Honshu nach Hokkaido. Mitsegler sind herzlich willkommen.</p>
<p><a href="http://www.freydis.de/bilder/2010/06/japan-schnitt-oben.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.freydis.de/bilder/2010/06/japan-schnitt-oben.jpg" width="450" alt="" border="0" /></a></p>
<p><a href="http://www.freydis.de/bilder/2010/06/japan-schnitt-unten.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.freydis.de/bilder/2010/06/japan-schnitt-unten.jpg" width="450" alt="" border="0" /></a></p>
<h3>Törn V/10</h3>
<p><b>Von Onahama (IWAKI) – NE-Küste von Honshu – Muroran/Hokkaido.<br />
2 Wochen von Montag, 4. Oktober bis Sonntag, 17. Oktober 2010</b></p>
<p><a href="http://www.freydis.de/bilder/2010/06/toernplan_2010-06-01-2.pdf">Törndaten zum Herunterladen</a> (PDF).</p>
<p><big>F</big>ür einen Besuch Japans zählt der Herbst zu den besonders angenehmen Jahreszeiten. Denn der heiße Sommer ist vorbei und es folgt die Zeit der Laubfärbung.</p>
<p><big>W</big>ir segeln meist in Tagesetappen entlang der abgelegenen Nordostküste von Honshu, einer Küste, die von Seglern nur sehr selten besucht wird. Zahlreiche Buchten und kleine Fischerdörfer und die berühmte Matsushima Bucht, wegen ihrer außergewöhnlichen Szenerie eine der drei schönsten Ansichten Japans, liegen auf dem Wege. Ebenso der Rikuchu-Kaigan Nationalpark. Der Lonely Planet zählt den Norden Honshus zu den besonders sehenswerten „Unbekannten Routen“. Die Bewohner des Nordens leben noch sehr traditionell.</p>
<h3>Ohne Zeitnot: Nur 400 Seemeilen</h3>
<p><big>D</big>a unsere Gesamtstrecke nur 360 bis 400 sm beträgt, können  wir sehr flexibel auf Wetteränderungen reagieren, ohne dadurch in Zeitnot zu geraten. Und wir können gemeinsam einen Wagen mieten, um auch einmal ins Landesinnere zu schauen, z.B. den Towada-Hachimantai-Nationalpark besuchen, eins der letzten Wildnisgebiete Japans mit Vulkanen, dampfenden Geysiren, brodelnden Schlammteichen, dem Kratersee Towada und dem vulkanischen Plateau Hachimantei.</p>
<p><big>D</big>ie Anfahrt von Tokyo (Narita) nach Onahama per Bus oder Bahn ist problemlos, Dauer ca 2 Std., der Törn endet voraussichtlich in Muroran. Auf den beiden vorangegangenen Törns haben die meisten noch in eigener Regie vor oder nach dem Törn das Land bereist, alleine oder mit einer Reisegesellschaft. Bevorzugte Ziele waren Tokyo, Kyoto und Hokkaido.</p>
<h3>Crewtreffen in Heidelberg</h3>
<p>Wie immer werden wir vor den Törns Crewtreffen bei uns in Heidelberg  arrangieren.</p>
<h3>Törngebühren</h3>
<p>Törn V Onahama/Honshu – NEküste – Muroran/Hokkaido, 2 Wochen für 1.590 €.</p>
<h3>Bordkasse &amp; Verpflegung</h3>
<p><big>D</big>ie anteilige Bordkasse beinhaltet Verpflegung und Getränke an Bord, Treibstoff und Heizung, Hafen- und Liegegebühren, Seekarten und Handbücher des Reviers. Wir setzen bei sechs- bis siebenköpfiger Crew (einschl. Skipper) pauschal 35 € pro Tag und Teilnehmer an.</p>
<h3>Flug</h3>
<p>Bezüglich der Flugpreise haben wir uns sehr genau informiert: Sie sind zur Zeit auf einem historischen Tiefststand. Frankfurt – Tokyo H+R ab  569 €. Es ist kaum glaublich!</p>
<p>Lasst Euch Angebot geben von Atlas Reisen, Schillerstr.8, 27472 Cuxhaven. Frau Maria Sanchez</p>
<p>Email msanchez@cuxreisen.de<br />
Telefon 04721 50 85 00</p>
<p>betreut uns und viele unserer Mitsegler seit Jahren bestens.</p>
<h3>Einchecken an Bord</h3>
<p>Für alle Törns gilt: Einchecken an Bord im Laufe des 1.Tages, Auschecken am letzten Tag des Törns.</p>
<p><!-- technorati tags start -->
<p style="text-align:right;font-size:10px;">Technorati Tags: <a href="http://www.technorati.com/tag/Reise" rel="tag">Reise</a>, <a href="http://www.technorati.com/tag/Segeln" rel="tag">Segeln</a></p>
<p><!-- technorati tags end --></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/vonpolzupol.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/vonpolzupol.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/vonpolzupol.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/vonpolzupol.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/vonpolzupol.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/vonpolzupol.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/vonpolzupol.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/vonpolzupol.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/vonpolzupol.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/vonpolzupol.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/vonpolzupol.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/vonpolzupol.wordpress.com/49/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/vonpolzupol.wordpress.com/49/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/vonpolzupol.wordpress.com/49/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=49&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Freydis liegt in der Iwaki Sun Marina…</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 10:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[…und wir sind wohlbehalten zurück in Deutschland. An unsere Freunde und Mitsegler Unserem Fernziel, ein 2. Mal nach Alaska zu segeln, sind wir in den ersten vier Monaten dieses Jahres ein ganzes Stück näher gerückt, ziemlich genau 7.000 Meilen. Zur Zeit liegt die Freydis (als einzige ausländische Yacht) in der Iwaki Sun Marina in Onahama, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=46&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>…und wir sind wohlbehalten zurück in Deutschland.                </p>
<h3>An unsere Freunde und Mitsegler</h3>
<p><big>U</big>nserem Fernziel, ein 2. Mal nach Alaska zu segeln, sind wir in den ersten vier Monaten dieses Jahres ein ganzes Stück näher gerückt, ziemlich genau 7.000 Meilen. Zur Zeit liegt die <i>Freydis</i> (als einzige ausländische Yacht) in der <a href="http://www.iwaki-sun-marina.co.jp">Iwaki Sun Marina</a> in Onahama, etwa 100 Meilen nördlich von Tokio an der Ostküste von Honshu. Sie schwimmt am Steg, steht leider nicht an Land. An der ganzen Küste gibt es keinen Travellift, der mehr als 20 t hebt. Mit doppelten Leinen und zusätzlichen Ketten haben wir sie nun gegen mögliche Taifune gesichert und der Hafenmeister, Herr Takeaki Sakamoto, hat sie bis zu unserer Rückkehr unter seine Fittiche genommen.</p>
<h3>San Diego – Hawaii</h3>
<p><big>A</big>m Silvestermorgen starten wir in San Diego, zwei Tage später als geplant. Mitseglerin Anja und ich kamen als letzte. Beide waren wir als Folge des Flugzeugattentates über Detroit im verschneiten Chicago festgehalten worden. Zum Glück hatte ich zusammen mit Heide das Schiff bereits im September drei Wochen lang für die Überfahrt nach Japan fit gemacht. So war die <i>Freydis</i> schnell auslaufbereit: Nur noch Wasser und Diesel bunkern, Frischproviant einkaufen (San Diego ist ein Eldorado für frisches und preiswertes Obst und Gemüse), Segel anschlagen, kurze Einweisung und auf ging´s.</p>
<p>Zuerst halten wir mit raumen Winden nach Süden auf die mexikanische Insel Guadalupe zu, anschließend wählen wir einen südwestlichen Kurs und schwenken dann auf dem nördlichen Wendekreis nach Westen. In der Erwartung, daß wir ähnliche Wetterbedingungen vorfinden wie vor vier Jahren, als wir im gleichen Monat dieser Route gefolgt waren, hatte ich die Crew auf eine schnelle Reise in strammem NE-Passat vorbereitet: mit gerefften Segeln wollten wir nach Hawaii rauschen. </p>
<h3>El Niño stiehlt uns den Wind</h3>
<p><big>A</big>ber diesmal kommt es anders: Das Wetterphänomen „El Nino“ des Südpazifiks hat auch hier auf der Nordhalbkugel seine Hand im Spiel. Ein ausgedehntes Hoch mit schwachen Luftdruckgegensätzen beschert uns wochenlang schwache und mittlere Winde. Der erhoffte stramme Passat weht viel weiter südlich, der Umweg in Richtung Äquator würde sich für uns nicht lohnen.</p>
<p><big>N</big>ach einer Woche ist die sechsköpfige Crew aufeinander eingespielt und macht das Beste draus: Die „großen Lappen“ sind angesagt. Mit häufigen Blister- und Spinnakermanövern versuchen wir die schwere Freydis auf Trab zu halten; bei Flaute muß die Maschine nachhelfen. Vier Wochen lang, bis zum Zielhafen auf Kauai, erleben wir nicht ein einziges Mal mehr als fünf Windstärken, dafür aber gelegentlich hohe Dünung von weiter nördlich vorbeiziehenden Stürmen. </p>
<p><big>A</big>m 19. Tag erreichen wir ausgeruht und wohlgenährt (unsere Köche haben sich immer wieder übertroffen) den Einklarierungshafen Hilo auf Big Island. Hier wartet schon ein ostfriesisches Empfangskommitee auf uns, die Eltern von Anja, unserer Jüngsten an Bord, und Ewerts Freundin, die noch die restlichen 300 Meilen bis Kauai mitsegeln will. Drei Tage gönnen wir uns für die interessante Vulkaninsel Hawaii (Big Island), dann laufen wir an Honolulu vorbei nach Nawiliwili auf Kauai, wo dieser schöne Törn endet.</p>
<h3>Hawaii – Midway – Japan</h3>
<p>Die Dimensionen des Pazifik setzen uns immer wieder aufs Neue in Erstaunen: Die von San Diego nach Hawaii zurückgelegte Strecke entspricht bereits einer Atlantiküberquerung, aber der weitaus größte Teil des Pazifik liegt noch vor uns. Wir waren seit dreißig Jahren immer wieder auch große Ozeanpassagen zu zweit gesegelt. Eingedenk vieler schöner und meist unbeschwerter Reisen waren wir uns auch diesmal bei der Planung schnell darüber einig, daß wir die 4.000 Meilen von den Hawaii-Inseln über das Midway-Atoll nach Japan zu zweit wagen. So brauchen wir auf niemanden Rücksicht zu nehmen, können über unsere Zeit beliebig verfügen. Lediglich zum Start des ersten Crewtörns in Japan müssen wir rechtzeitig in Chichi Shima sein.</p>
<p><big>D</big>ie Segelanweisungen für die Reise von Hawaii nach Japan sind eindeutig, sowohl, was den günstigsten Abfahrtstermin angeht als auch den empfohlenen Kurs. Bei der Festlegung des Starttermins müssen wir berücksichtigen, daß die Winterstürme in Japan von November bis April dauern und die Haupt-Taifunsaison von Mai bis Oktober. Also ist die Abfahrt so zu planen, daß wir in Japan eines der beiden kleinen „Zeitfenster“ erwischen, entweder Ende April/Anfang Mai oder Ende Oktober/Anfang November. Wir entschieden uns für das Zeitfenster im Frühling, denn wir wollten zur Kirschblüte in Japan sein und nicht zu Beginn des Winters mit seinen eisigen Winden aus Sibirien.</p>
<p><i><big>N</big>icht</i> gefolgt sind wir den Vorschlägen aus den Segelanweisungen allerdings bei der Festlegung der Route. Die sehen nämlich zuerst einen südlichen Kurs vor in Richtung Äquator, weil der NE-Passat im Winterhalbjahr weiter im Süden beständiger ist. Denn wir wollen das auf dem Wege nach Japan liegende Midway-Atoll besuchen, das wir bereits vor vier Jahren angelaufen sind, damals auf dem direkten Weg nach Alaska. Midway, auf halber Strecke zwischen Kalifornien und Japan (daher sein Name), ist ein auf der Erde einzigartiges Naturreservat, in dem u.a. ein halbes Jahr lang von Dezember bis zum Juni über zwei Millionen Seevögel brüten, davon 1,5 Millionen Laysan- und Schwarzfußalbatrosse.</p>
<p><big>H</big>eide hat für das Magazin SEGELN zwei Reportagen geschrieben, die wir diesem Brief beifügen bzw. in einem Weiteren Beitrag hier veröffentlichen. Sie werden in den nächsten Heften von   SEGELN mit Bildern von der Reise erscheinen.</p>
<blockquote><p>
	Arbeitstitel:  </p>
<ol start="1">
<li>Teil: Midway Atoll – ein Vogelparadies im Müllstrudel</li>
<li>Teil: Zur Kirschblüte in Japan</li>
</ol>
</blockquote>
<p><i>Wer Interesse hat: Bitte per Email melden!</i></p>
<h3>Zum guten Schluß oder Auf ein Neues</h3>
<p><big>W</big>ir sind von Japan, von dem Land und seinen Menschen, begeistert. Sechs Wochen waren wir dort, jetzt wollen wir Mitte August zurückfliegen und unsere Eindrücke vertiefen. Zuerst werden wir fünf Wochen mit dem Wagen den Nordosten Honshus und die nördlichste Insel Japans, Hokkaido, bereisen. Danach kommt die Freydis dran. Nach Pflege und Instandsetzung folgt ein Zwei-Wochen-Törn im Herbst zur Zeit der Laubfärbung entlang der Nordostküste Honshus, die wir bis dahin ja schon mit dem Wagen erkundet haben. Natürlich beziehen wir auch die Matsushima Bucht ein mit ihrer außergewöhnlichen Szenerie, die zu den drei schönsten Ansichten Japans zählt. Besuchen wollen wir ebenfalls den Rikuchu-Kaigan Nationalpark und, wenn Interesse bei unseren Mitseglern vorhanden ist, mit dem Leihwagen einen Abstecher zum Towada Hachi-mantai NP (eine der letzten Wildnisse Japans mit Vulkanen, dampfenden Geysiren, brodelnden Schlammteichen) unternehmen. Zielhafen des Törns ist voraussichtlich die Hafenstadt Muroran auf Hokkaido, wo die Freydis den Winter über liegen wird. </p>
<h3>Wer kommt mit?</h3>
<p><big>A</big>uf dem Zwei-Wochen-Törn vom 3. bis 16. Oktober von Onahama (IWAKI) nach Muroran/Hokkaido würden wir uns über Mitsegler aus Euren Reihen freuen. </p>
<p><big>E</big>ine kleine Anregung von uns: Es bietet sich an, diesen Segeltörn mit weiteren eigenen Japan-Aktivitäten zu verbinden (eventuell auch mit Partner). Von dieser Möglichkeit haben unsere Mitsegler auf den letzten beiden Törns ausnahmslos Gebrauch gemacht und sind vor oder nach dem Törn noch auf eigene Faust oder mit einer Reisegesellschaft (MEIER´S WELTREISEN) unterwegs gewesen. </p>
<p>Schließen möchten wir diesen Brief mit einem Dank an unsere Mitsegler der letzten Törns (nach Hawaii und in den Japanischen Inseln) für ihren Einsatz und für ihre angenehme Gesellschaft. Es war uns ein Vergnügen! </p>
<p>Seid herzlich gegrüßt</p>
<p>Dr. Heide &amp; Dipl.-Kfm. Erich Wilts</p>
<p>Untere Büttengasse 3<br />
D-69121 Heidelberg</p>
<p>Phone:&nbsp;+49- 6221-47 37 24<br />
Fax:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;+49 6221-438 60 99<br />
Mobil:&nbsp;&nbsp;&nbsp;+49 175–5227 201<br />
Email:&nbsp;&nbsp;wilts[[at]]freydis.de<br />
<a href="http://www.freydis.de">Homepage</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/vonpolzupol.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/vonpolzupol.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/vonpolzupol.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/vonpolzupol.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/vonpolzupol.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/vonpolzupol.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/vonpolzupol.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/vonpolzupol.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/vonpolzupol.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/vonpolzupol.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/vonpolzupol.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/vonpolzupol.wordpress.com/46/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/vonpolzupol.wordpress.com/46/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/vonpolzupol.wordpress.com/46/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=46&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Segeln Sie mit!</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 18:16:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Wilts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Törns2010]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[aleuten]]></category>
		<category><![CDATA[Freydis]]></category>
		<category><![CDATA[inseln]]></category>
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		<category><![CDATA[pazifik]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[törn]]></category>

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		<description><![CDATA[Segeln mit der Freydis: Der Törnplan 2010 Stand 17. August 2009 (Änderungen vorbehalten) Wir bieten Ihnen für das Jahr 2010 die Gelegenheit, auf einer von vier Routen mit uns zu segeln. Das Besondere: Wir werden auf einigen Inseln die ersten Jachtsegler sein! Törn 1/2010 SAN DIEGO – Isla Guadalupe – Hilo/Hawaii (Big Island) &#8211; KAUAI [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=16&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Segeln mit der Freydis: Der Törnplan 2010</h3>
<p>Stand 17. August 2009  (Änderungen vorbehalten)</p>
<p><big>W</big>ir bieten Ihnen für das Jahr 2010 die Gelegenheit, auf einer von vier Routen mit uns zu segeln. Das Besondere: Wir werden auf einigen Inseln die ersten Jachtsegler sein!  </p>
<p><img src="http://freydis.de/images/IMG0071.jpg" width="450" alt="" border="0" /></p>
<h3>Törn 1/2010</h3>
<p><big>SAN DIEGO – Isla Guadalupe – Hilo/Hawaii (Big Island) &#8211; KAUAI</big><br />
<i>4 Wochen von Dienstag, 29.Dez. 2009 bis Montag, 25. Januar 2010</i> </p>
<p>Wir sind schon einmal im Januar, im Jahre 2006, fast die gleiche Strecke von der Baja nach Hawaii gesegelt: Ein Blauwassertörn über 2500 sm im Nordostpassat. Anspruchsvolles Segeln vom Feinsten. Bei normalem Verlauf stehen uns voraussichtlich 8 Tage als Joker zur Verfügung, die wir für Aufenthalte auf folgenden interessanten Inseln einsetzen können: Ca. 250 sm nach dem Start in San Diego liegt die zu Mexiko gehörende Isla Guadalupe auf unserem Kurs. Eine raue, zerklüftete Insel, 35 x 10 km lang und breit, mit vielen Buchten und einem Fischerdorf. Spezialitäten sind Abaloni, Langusten und Fische. Bis dahin aufgetretene Eiweißdefizite können dort ausgeglichen werden. Dann laufen wir als nächste Insel Big Island/Hawaii an. Die Große Insel mit den Viertausendern Mauna Kea und Mauna Loa (letzterer ist einer der aktivsten Vulkane der Erde), mit schwarzen Vulkan- und weißen Korallenstränden, und mit dem Hawaii Volcanoes National Park hat von allen Inseln des Archipels das meiste zu bieten. 200 Meter vom Yachthafen entfernt können wir Wagen mieten und die Insel erkunden.</p>
<p>Zielhafen des Törns ist Nawiliwili auf der Insel Kauai, mit der berühmten Napali Küste, der Hanaleibucht, die in vielen Südseefilmen als Traumkulisse dient,  und dem Waimea Canyon, dem „Grand Canyon der Südsee“. Auch diese Insel haben wir bereits kennengelernt. Unsere Empfehlung: Wer noch Zeit hat nach dem Törn, der sollte unbedingt ein paar Tage Aufenthalt für dieses Juwel einplanen. </p>
<p><span id="more-16"></span></p>
<p><img src="http://freydis.de/images/IMG0078.jpg" width="450" alt="" border="0" /></p>
<h3>Törn 2/2010</h3>
<p><big>KAUAI – Midway Atoll – Minami-Tori Shima – Chichi Shima</big><br />
<i>5 Wochen von Montag, 1. Februar bis Samstag, 6. März 2010</i>                                	</p>
<p>Als wir 2006 das Midway Atoll Richtung Aleuten verließen, haben wir uns gewünscht, daß uns das Schicksal noch einmal zu diesem einzigartigen Atoll führt. Das Midway Atoll zählt zu den entlegensten Atollen der Erde, es liegt auf halber Strecke zwischen Kalifornien und Japan (daher sein Name). Midway war bis vor wenigen Jahren ein großer Militär-Stützpunkt der USA. Heute, nach der Räumung, ist es ein National Wildlife Refuge mit annähernd zwei Millionen Vögeln, meist Albatrossen, die hier von Oktober bis Juni nisten und ihre Jungen großziehen, und mit seltenen Mönchsrobben und Grünen Seeschildkröten. Der kleine Hafen innerhalb der türkisgrünen Lagune ist sehr geschützt. Wir planen einen einwöchigen Aufenthalt, um die beiden Inseln mit geliehenen Fahrrädern und zu Fuß zu erkunden. Vielleicht dürfen wir, wie bei unserem letzten Besuch, das Casino mitbenutzen – es wäre eine willkommene Abwechslung zur Bordküche und natürlich eine gute Gelegenheit, in Kontakt mit  den Naturschützern zu kommen.</p>
<p>1500 Meilen im Passat bis zur nächsten Koralleninsel, Minami-Tori Shima. Der östlichste Teil Japans, ein kleiner dreieckiger Fleck im Ozean, mit einer Landebahn, einer Wetterstation und einer 20 m langen Pier innerhalb des Riffs. Hier könnt Ihr das erste Mal Eure Japanischkentnisse unter Beweis stellen. Dieses Inselchen liegt soweit abseits aller Segelrouten, daß wir wahrscheinlich die ersten Yachtsegler überhaupt sind, die hier aufkreuzen. </p>
<p>Nach weiteren 660 Meilen im Passat erreichen wir Chichi Shima: Hierüber steht im Lonely Planet: “Umspült von tropischen Gewässern mit Korallenriffen tauchen die paradiesischen Ogasawara-Inseln 1000 km vor der Küste Tokios mitten im unendlichen Blau des Pazifiks auf. Sie zählen zu den interessantesten Reisezielen in ganz Japan und bieten alles, was das Urlaubsherz begehrt: Schnorcheln, Delphinschwimmen und Wale beobachten, Wandern oder einfach nur an herrlichen Stränden die Seele baumeln lassen. Wer das alles erleben will, muß eine 25-stündige Überfahrt mit der Fähre von Tokio bis Chichi Shima, der Hauptinsel des Archipels (1938 Einw.),in Kauf nehmen….Heute verirren sich nur selten Besucher aus Europa oder Nordamerika hierher…Natur, Geschichte, überhaupt die ganze Insel – wer wirklich ein besonderes Abenteuer erleben will, muss einfach hierher reisen.“ Weitere Infos, auch über die folgenden Inseln auf den nächsten Törns III+IV, entnehmt Ihr dem Lonely Planet (deutsche Ausgabe 2008). Auf Chichi Shima ist Crewwechsel. Ihr gelangt von und nach Tokyo mit der Fähre.</p>
<p><img src="http://freydis.de/images/IMG0085.jpg" width="450" alt="" border="0" /></p>
<h3>Törn 3/2010</h3>
<p><big>CHICHI SHIMA – Ogasawara Inseln – HACHIJO SHIMA</big>                                                                                                                                               	<i>2  Wochen von Sonntag. 21. März bis Ostersonntag, 4. April 2010</i></p>
<p>Nanpo Shoto, die „Südlichen Inseln“, ist die Bezeichnung für die japanische Inselkette, die sich von Tokyo Bay aus 750 Meilen (1200 km) in südliche Richtung erstreckt. Die über 40 tropischen und subtropischen Inseln unterteilt man in drei Gruppen, die Izu Shoto, die Ogasawara Gunto (auch Bonin Inseln) und die Kazan Retto (auch Vulkaninseln). Die wenigsten sind bewohnt, einige sind Naturreservate, die Ogasawara Inseln werden wegen Ihrer einzigartigen Flora und Fauna als die GALAPAGOS DES ORIENTS  bezeichnet und sind  für die Aufnahme als „Weltnaturerbe“ vorgeschlagen. Sie alle zu besuchen, würde eine ganze Saison beanspruchen. Also picken wir uns aus dieser Vielzahl von Inseln in Absprache mit unseren Mitseglern einige der interessantesten heraus. Detailkarten, Seehandbücher und sonstige Info-quellen dafür haben wir an Bord. Vorab kann sich jeder bereits aus der deutschen Ausgabe des Lonely Planet JAPAN von 2008 und aus dem Internet kundig machen – es lohnt sich! Diese Inseln sind ein echter Geheimtipp. Wir kommen zur besten Jahreszeit, die ist nämlich für einen Japanbesuch (mit und ohne Boot) die Zeit der Kirschblüte im März/April. Ziel des Törns ist die Insel Hachijo Shima. Von dort zurück nach Tokyo mit dem Flieger in einer ¾ Stunde.</p>
<p><img src="http://freydis.de/images/IMG0083.jpg" width="450" alt="" border="0" /></p>
<h3>Törn 4/2010</h3>
<p><big>HACHIJO Shima – Izu Shoto (Sieben Inseln) – Bucht von Tokyo</big><br />
<i>2 Wochen von Dienstag, 6. April bis Montag, 19. April 2010</i>  </p>
<p>Ziel dieses Törns sind die IZU SHOTO (Sieben Inseln). Sie sind die Spitzen einer unter Wasser liegenden  vulkanischen Gebirgskette, die sich von Tokyo Bay 300 km nach Süden in den Pazifik erstreckt. Fünf der sieben Inseln sind touristisch erschlossen, und jede von ihnen besitzt ihren ganz eigenen Charakter.“Egal, auf welcher man sich gerade befindet, es erscheint doch unglaublich, daß diese Welt nur wenige Stunden von Tokyo entfernt ist.“(Lonely Planet JAPAN). Erloschene Vulkane, auf denen man wunderbar wandern, aktive Vulkane, in deren Schlund man schauen kann, herrliche Strände, die Yunohama Hot Springs auf NII SHIMA, eine von Japans skurilsten Badeoasen, oder die Jinata Onsen auf SHIKINE SHIMA, der wohl spektakulärste Onsen von ganz Japan, an vielen Orten ausgezeichnete Angebote von Meeresfrüchten – es gibt jede Menge Attraktionen auf den Inseln und Gründe, sie zu besuchen. Der Törn endet in der Tokyo Bay. </p>
<h3>Crewtreffen in Heidelberg</h3>
<p>Wie immer werden wir vor den Törns Crewtreffen bei uns in Heidelberg  arrangieren.</p>
<p><img src="http://freydis.de/images/IMG0060.jpg" width="450" alt="" border="0" /></p>
<h3>Törngebühren</h3>
<p>Törn Nr. …</p>
<ol start="1">
<li>San Diego/– Hawaii &#8211; Kauai: 4 Wochen = 3 Wochen,  statt € 2.675,-  nur  € 1.990,-</li>
<li>Kauai–Midway Atoll &#8211; Chichi Shima: 5 Wochen = 4 Wochen, statt € 3.350,-  nur  € 2.675,-</li>
<li>Chichi Shima – Ogasawara Inseln – Hachijo Shima: 2 Wochen  nur  € 1.590,-</li>
<li>Hachijo Shima – Izu Shoto (Sieben Inseln) – Tokyo Bay:  2 Wochen  nur  € 1.590,-</li>
</ol>
<h3>Bordkasse</h3>
<p>Die anteilige Bordkasse beinhaltet Verpflegung und Getränke an Bord, Treibstoff und Heizung, Hafen- und Liegegebühren, Seekarten und Handbücher des Reviers. Wir setzen bei 7-köpfiger Crew (einschl. Skipper)  pauschal 35,- Euro pro Tag und Teilnehmer an.</p>
<h3>Flüge</h3>
<p>Bezüglich der Flugpreise haben wir uns sehr genau informiert: Sie sind zur Zeit auf einem historischen Tiefststand. Beispiele: Wir wollen Mitte Sept. nach San Diego zur Freydis, um sie fit zumachen für die Reise nach Japan. Flug Frankf.-San Diego H + R Flug € 444,- pro P., Frankf -Tokyo H+R ab  € 519,- . Es ist kaum glaublich! </p>
<p>Die Flugpläne für das Frühjahr 2010 sind bereits bekannt. Die Törns II + III sind auf die Fährverbindungen Tokyo – Chichi Shima sowie Chichi Shima–Tokyo abgestimmt. Lasst Euch Angebot geben von </p>
<p>Atlas Reisen<br />
Schillerstrasse 8<br />
27472 Cuxhaven. </p>
<p>Frau Maria Sanchez<br />
msanchez@cuxreisen.de<br />
Telefon 04721- 50 85 00, </p>
<p>Frau Sanchez betreut uns und viele unserer Mitsegler seit Jahren bestens. Der Törnplan liegt ihr vor und sie hat für alle vier Törns Flüge und Preise ermittelt.</p>
<h3>Ein- und Auschecken</h3>
<p>Für alle Törns gilt: Einchecken an Bord im Laufe des 1. Tages, Auschecken am letzten Tag des Törns.</p>
<h3>Segelroute</h3>
<p>Ein Karte des Nordpazifik mit der geplanten Route der Freydis gibt es in Kürze auf der Webseite.</p>
<p><img src="http://freydis.de/images/IMG0070.jpg" width="450" alt="" border="0" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/vonpolzupol.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/vonpolzupol.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/vonpolzupol.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/vonpolzupol.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/vonpolzupol.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/vonpolzupol.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/vonpolzupol.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/vonpolzupol.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/vonpolzupol.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/vonpolzupol.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/vonpolzupol.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/vonpolzupol.wordpress.com/16/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/vonpolzupol.wordpress.com/16/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/vonpolzupol.wordpress.com/16/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=16&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Erich</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Rundbrief 17. August 2009</title>
		<link>http://vonpolzupol.wordpress.com/2009/08/12/rundbrief-17-august-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 15:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Wilts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Törns2010]]></category>

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		<description><![CDATA[An unsere Freunde und Mitsegler Heidelberg, 17. August 2009 „Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.“ Dieser Spruch stammt von einer klugen Frau, der Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach. „Das soll uns nicht passieren!“ haben wir vor 20 Jahren beschlossen und unsere bürgerlichen Berufe aufgegeben, um auf der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=9&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>An unsere Freunde und Mitsegler</h3>
<p><em>Heidelberg, 17. August 2009</em></p>
<blockquote><p>
	„Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.“
</p></blockquote>
<p>Dieser Spruch stammt von einer klugen Frau, der Dichterin Marie von Ebner-Eschenbach.</p>
<p> „Das soll uns nicht passieren!“ haben wir vor 20 Jahren beschlossen und unsere bürgerlichen Berufe aufgegeben, um auf der Südhalbkugel zu segeln. Vor fünf Jahren sind wir – nach gründlicher, aufwändiger und anstrengender Überholung der FREYDIS – erneut von Deutschland aufgebrochen: Diesmal waren unsere Ziele die Aleuten und das Beringmeer, der Golf von Alaska und Britisch Kolumbien. Vor zwei Monaten haben wir nun auf dem Rückweg San Diego erreicht und damit den Kreis geschlossen.</p>
<p><span id="more-9"></span></p>
<p>Vier Jahre, von 2006 bis 2009, sind wir in den Gewässern Alaskas und Britisch Kolumbiens gekreuzt. Die faszinierende Realität Alaskas war noch schöner als der Traum in unseren Köpfen, dem wir gefolgt sind und der uns in dieses Revier geführt hat. Waren es die grandiose Landschaft mit ihren Gletschern und Vulkanen? Die Wildnis und der Tierreichtum? Die gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen in den wenigen Fischersiedlungen? Der Überfluss an Lachs und Heilbutt? Die vielen schönen gemeinsamen Erlebnisse mit gleichgesinnten Mitseglern ?</p>
<h3>Vancouver &#8211; San Diego</h3>
<p>Tatsache ist: Als wir uns in diesem Jahr auf dem Wege von Vancouver nach San Diego immer weiter von Alaska entfernten, wurde unsere Sehnsucht immer größer. Ein Gefühl fast wie Heimweh.</p>
<h3>Geänderter Törnplan 2010</h3>
<p>Kurz entschlossen haben wir unsere Pläne geändert: Der schon fertige Törnplan durch die Südsee und nach Neuseeland kam in die Schublade („..aufgeschoben ist nicht aufgehoben..“). Es geht noch einmal im großen Bogen zurück. Zuerst nach Hawaii, Kauai und zum Midway Atoll, zu Inseln, die wir bereits 2006 besucht haben. Danach betreten wir Neuland: Sind wir vor vier Jahren vom Midway Atoll direkt nach Norden zu den Aleuten gesegelt, wollen wir diesmal immer weiter nach Westen bis zu Inseln, von deren Existenz wir vor zwei Wochen noch nichts gehört haben und über die Informationen zu erhalten auch im Zeitalter des Internet schwierig ist. Z.B.: Minami-Tori Shima (auch Markus-Insel genannt), eine kleine Koralleninsel, der östlichste Landzipfel Japans, soweit abseits aller Segelrouten, daß wir wahrscheinlich die ersten Yachtsegler überhaupt sind, die hier aufkreuzen.</p>
<h3>Unbekannte Inseln</h3>
<p>Habt Ihr schon mal von NANPO SHOTO, den „Südlichen Inseln“ gehört, eine japanische Inselkette, die sich von Tokyo Bay aus 1200 km in südliche Richtung erstreckt? Sie besteht aus über 40 tropischen und subtropischen Inseln, z.B. Chichi Shima, über die wir im Lonely Planet JAPAN folgendes gefunden haben: „Umspült von tropischen Gewässern mit Korallenriffen tauchen die paradiesischen Ogasawara-Inseln 1000 km vor der Küste Tokyos mitten im unendlichen Blau des Pazifik auf. Sie zählen zu den interessantesten Reisezielen in ganz Japan und bieten alles, was das Urlaubsherz begehrt…Heute verirren sich nur selten Besucher aus Europa oder Nordamerika hierher…Natur, Geschichte, überhaupt die ganze Insel – wer wirklich ein besonderes Abenteuer erleben will, muß einfach hierher reisen.“  </p>
<p>Die Ogasawara Inseln werden wegen ihrer einzigartigen Flora und Fauna als die GALAPAGOS DES ORIENTS bezeichnet und sind der UNESCO für die Aufnahme als Weltnaturerbe vorgeschlagen.<br />
Die Sprachbarrieren in Japan sind hoch, aber die wenigen Yachties, die bisher in japanischen Gewässern gesegelt sind, schwärmen von der Gastfreundschaft ihrer Bewohner.</p>
<h3>2011: Japanische Inseln</h3>
<p>Im Jahr darauf (2011) segeln wir durch die japanischen Küstengewässer nach Hokkaido. Irgendwann landen wir an der zu Sibirien gehörenden Halbinsel Kamtschatka. Auch ein sehr verlockendes Ziel. Von dort könnte der Kurs über die Aleutenkette zurück zur Alaska-Halbinsel und in den Golf von Alaska führen. Ihr erinnert Euch? Ja ? Wir besuchen dann hoffentlich wieder im Uyak-Fjord auf Kodiak unseren Freund Duncan Fields und seine Familie beim Lachsfischen und schauen auf der anderen Seite der Shelikof-Strait im Katmai-Nationalpark, ob unsere jungen Bären inzwischen groß und stark geworden sind. </p>
<p><big>Laßt uns die Segel setzen!</big>  </p>
<p>Einzelheiten findet Ihr im <a href='http://vonpolzupol.files.wordpress.com/2009/08/tornplan-2010.pdf'>TÖRNPLAN 2010</a> hier als PDF oder auf unserer <a href="http://www.freydis.de/toerns.htm">Homepage</a>.</p>
<h3>Viele von Euch sind zur Zeit vermutlich…</h3>
<p>… noch auf dem Wasser unterwegs. Für uns dagegen war die Saison 2009 früh zuende. Wir wollten nicht in die hochsommerliche Hitze Südkaliforniens geraten und erst recht nicht in die amerikanische Urlaubszeit im Juli/August, wenn tausende von Segelbooten aus den Marinas in die Buchten Kaliforniens strömen. Diese Rechnung ist auch aufgegangen. Auf der ganzen weiten Strecke von Britisch Kolumbien bis an die mexikanische Grenze sind uns nur wenige Yachten begegnet. Nicht nur die See, auch die wunderschönen Buchten gehörten uns. Dafür durften wir uns aber zu Beginn der Reise über den „Kaltstart“ in Britisch Kolumbien nicht beklagen. Was uns schon oft passiert ist: Der Winter war ungewöhnlich heftig und lang. In der ersten Nacht gefror der Inhalt unserer Pütz an Deck zu einem Eisklotz und in der letzten Nacht vor dem Abslippen verabschiedete sich der Winter mit 10 cm Neuschnee an Deck. Zwei Wochen haben wir beide gebraucht, um die Freydis bei klirrender Kälte und schneidendem Wind betriebsbereit zu machen. Nicht für Geld und gute Worte waren die Arbeiter der Marina bereit, uns beim Schleifen und Anstreichen zu helfen – sie arbeiteten lieber in den überdachten Schuppen und wir konnten es ihnen nicht verdenken. Wir montierten die von unserem Freund und Nachbarn Jürgen in Heidelberg kunstvoll reparierte Trommel der Rollgenua. Es folgten Schweißarbeiten im Cockpit und Maschinenraum, dann der Anstrich über und unter der Wasserlinie, naja – das volle Programm…. </p>
<p>Aber die folgenden vier Wochen, in denen wir zu zweit in Tagestörns die Discovery Islands und den Desolation Sound erkundeten und uns langsam in Richtung Vancouver bewegten, entschädigten uns für die martialische Arbeit vor dem Start. Die Strait of Georgia mit ihren vielen Inseln ist fürwahr ein phantastisches Segel- und Ankerrevier. In Vancouver fühlten wir uns bald heimisch, nicht zuletzt wegen Gerd und Linda Müller, den Trans-Ocean Stützpunktleitern, die wir ja schon im Vorjahr kennengelernt hatten und denen wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich danken für Ihre vielen wertvollen Tipps, Ihre Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft.</p>
<p>Ab Vancouver segelten wir mit Crew, zuerst durch die Gulf Islands nach Victoria, von dort über die Juan de Fuca Strait nach Port Angeles zum Einklarieren in die USA. Von dort segelten wir nonstop die 867 Meilen in die Bucht von San Francisco &#8211; ebenfalls ein tolles Revier mit einem ausgezeichneten Liegeplatz dicht bei der Golden Gate Bridge. 10 Tage hatten wir für die Stadt eingeplant. Zu wenig, denn es gab viel zu sehen, nicht nur in der Stadt, sondern auch im Umland und im Yosemite National Park.</p>
<p>Weiter ging die Reise Richtung Süden. Immer noch waren die Wassertemperaturen unter 10°C. Das änderte sich schlagartig, nachdem wir den berüchtigten Point Conception passiert hatten, der auch wegen häufiger und tückischer Stürme als „Kap Hoorn des Nordpazifik“ bezeichnet wird. </p>
<p>Zwei Wochen, in denen wir die Channel Islands besuchten, brachten den krönenden Abschluß der diesjährigen Freydis-Saison: Fünf der acht Inseln bilden den Channel Islands Nationalpark. Weil er so schwer zu erreichen ist, wird er von allen US-Nationalparks am seltensten besucht. Gut für die Pflanzen- und Tierwelt, die uns in Erstaunen versetzt hat. Nie hätten wir so viele Seelöwen, Seebären und sogar Seeelephanten vermutet, die zu zigtausenden an den Stränden ihre Jungen aufziehen. Es gibt eine Fülle endemischer Pflanzen und vor allem Seevögel brüten zu Hunderttausenden auf den Inseln. Die meisten Ankerplätze boten uns guten Schutz, so daß wir unbeschwert auf den Trails wandern konnten. Fast überall waren wir die einzigen !!! Besucher.</p>
<h3>Dank</h3>
<p>Bedanken möchten wir uns bei unseren Mitseglern, die alle, bis auf eine „Neue“, mit uns und der Freydis von früheren Reisen vertraut waren, für ihre Kameradschaft. Fazit: Es hat Spaß gemacht!</p>
<p>Zur Zeit dümpelt die Freydis in einer sündhaft teuren Marina in San Diego. Über die nur 10 Meilen entfernte mexikanische Grenze – und damit in billigere Gefilde – haben wir uns nicht getraut. Drüben tobt ein gnadenloser Bandenkrieg um Drogen und die Polizei soll korrupt sein. In diesem „Krieg“ hat es alleine in der Grenzstadt Tijuana  2008 über 450 Tote gegeben. Also beißen wir lieber in den sauren Apfel und schlucken die teure Marina. </p>
<p>Gerade haben wir für Mitte September Flüge nach San Diego gebucht. Wir wollen die Freydis frühzeitig fit machen für die Herausforderungen, die am Jahresende auf sie zukommen. Denn dann geht es über den ganzen Pazifik nach HAWAII und JAPAN.</p>
<h3>Zum guten Schluß</h3>
<p>Unsere Mitsegler Hildegard und Peter aus dem bayrischen Ramerberg hatten im  GEOGRAPHIC HARBOR nach bestandenem „Bärentest“ beschlossen und verkündet, sich nach ihrer Rückkehr in der Heimat das Jawort zu geben. Jedenfalls haben die beiden am 12. Juni geheiratet. </p>
<p>HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH EUCH BEIDEN von uns und allen anderen aus der Crew.</p>
<p>Auf ein baldiges Wiedersehen </p>
<p>Eure<br />
             Heide &amp; Erich</p>
<p>Dr.Heide &amp; Dipl.-Kfm.Erich Wilts<br />
Untere Büttengasse 3<br />
D-69121 Heidelberg<br />
Phone  :  +49-6221   -47 37 24<br />
Fax      :  +49-6221   -438 60 99<br />
Mobil   :  0175 – 5227 201<br />
Email:  wilts@freydis.de<br />
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			<media:title type="html">Erich</media:title>
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		<title>Rundbrief vom November 2008</title>
		<link>http://vonpolzupol.wordpress.com/2008/11/25/rundbrief-vom-november-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 11:32:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Wilts</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arktis 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Alaska Freydis 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo Freunde, seit ein paar Tagen haben wir wieder festen Boden unter den Füßen und die Freydis liegt hoch und trocken in einer Marina auf Vancouver Island in Britisch Kolumbien. Unsere anregende, aufregende und manchmal auch anstrengende Reise in den Gewässern von Alaska ist zuende. Drei Sommer und einen Winter haben wir mit der Freydis [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=6&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Freunde,</p>
<p>seit ein paar Tagen haben wir wieder festen Boden unter den Füßen und die Freydis liegt hoch und trocken in einer Marina auf Vancouver Island in Britisch Kolumbien. Unsere anregende, aufregende und manchmal auch anstrengende Reise in den Gewässern von Alaska ist zuende.</p>
<p>Drei Sommer und einen Winter haben wir mit der Freydis in Alaska verbracht. Wehmütig blicken wir zurück, der Abschied fällt uns schwer.</p>
<p><span id="more-6"></span></p>
<p>Dabei begann die diesjährige Saison alles andere als verheißungsvoll: Ende Mai flog ich alleine voraus zur Freydis nach King Cove, um sie betriebsbereit zu machen &#8211; Heide war noch dabei, ihr neues Buch abzuschließen. Ausgerechnet in diesem Jahr verspätete sich der Frühling um einen ganzen Monat und tiefer Winter empfing mich. Drei Tage vor dem Start mit der ersten Crew bekam ich Verstärkung von unserem Mitsegler Hans aus Göttingen. Gemeinsam haben wir dann das Unterwasserschiff mit Antifouling im Schneetreiben gestrichen. Über der Wasserlinie konnten wir die Freydis noch nicht herrichten, die rote Zweikomponentenfarbe hätte nicht abgebunden. Zum Glück hatten die gesamte Technik und das Rigg die Kälte und die Winterstürme (es wurden bis zu 129 Knoten Wind in King Cove gemessen) gut überstanden.</p>
<p>Lachs und Heilbutt satt hatten wir allen Mitseglern versprochen. Aber auf den ersten beiden Törns mußten wir tiefgefrorenen Lachs im Supermarkt und in der Fischfabrik kaufen, denn die Fischer, die uns sonst großzügig versorgt hatten, warteten einen Monat vergeblich auf das Eintreffen der Lachsschwärme, auch die hatten sich verspätet. Doch danach lief es umso besser. Unvergessen bleibt uns der Tag, an dem unser Freund Duncan in dem Uyak-Fjord&nbsp; auf der Insel Kodiak&nbsp; fünfzehn frisch gefangene Rotlachse (Sockeye) vorbeibrachte und der Tag, an dem unser hartnäckiger Angler&nbsp; Thilo drei Heilbutts an Deck zog, davon einer an die zwanzig Kilo schwer. Mit einer gut gefüllten Tiefkühltruhe an Bord hatten wir für lange Zeit ausgesorgt. Außerdem: Auf allen sechs Abschnitten in diesem Jahr war die Kombüse spitzenmäßig besetzt. Doch das gute Essen hat seine Wirkung getan. Die überflüssigen Pfunde müssen wieder runter. Ich habe mir das fest vorgenommen.</p>
<p>Die ersten drei Etappen bewegten wir uns auf bereits bekanntem Terrain: Die wilde Küste entlang der Alaska-Halbinsel mit ihren schneebedeckten, rauchenden Vulkanen und den kleinen Fischersiedlungen, Kenais grandiose Gletscherfjorde, Katmais spektakuläre Bärenbuchten  und Kodiaks tiefe Fjorde mit ihren Walen, Robben, Ottern und Seevögeln haben wir schon in den Vorjahren ausführlich gewürdigt. Es ist das ideale Revier für die robuste, stählerne Freydis mit ihrem aufholbaren Schwenkkiel. An vielen geschützten Stränden im Inneren der Buchten und Fjorde konnten wir bei Niedrigwasser problemlos trockenfallen und dadurch die Grizzlybären aus nächster Nähe erleben. Oft kamen sie direkt ans Schiff. Viele von ihnen waren „alte Bekannte“, immerhin waren wir in den letzten Jahren achtmal auf Kodiak und im Katmai. Einen neuen Bären haben wir  sogar „hautnah“ erlebt. Dazu beigetragen hat ein Braunbärenkostüm, in das Franz und Thilo geschlüpft sind und das – zur Belustigung der Eingeweihten – so manchem einen gehörigen Schrecken eingejagt hat, wenn der „Bär“ unvermutet hinter einem Felsbrocken oder Eisklotz auftauchte.</p>
<p>Es ist bereits Mitte August. Die Segelsaison in Alaska nähert sich langsam ihrem Ende, als wir von dem kleinen Hafenstädtchen Seward auf der  Kenai Halbinsel zu neuen Ufern aufbrechen. Unser Ziel ist die gebirgige, unwirtliche Küste im Südosten des Golfes von Alaska, wo zwischen dem  Prince William Sound im Westen und dem Cross Sound im Süden die Hochgebirgsketten und Gletscher der Wrangell-und St. Elias Mountains bis   ans Meer stoßen. Der gesamte Küstenabschnitt wird auf einer Länge von ca 500 Meilen lediglich an drei Stellen durch tief ins Land reichende  Fjorde, die Icy-, Yakutat- und Lituya Bay unterbrochen. Und in diese Fjorde wollen wir hinein. Unser Vorhaben ist nicht ganz ungefährlich: Die aus dem Beringmeer heranziehenden Tiefs bringen südöstliche Stürme und bauen auf den vorgelagerten Bänken dieser Legerwallküste eine enorme  Brandung auf. Gerade dann, wenn man dringend einen geschützten Ankerplatz braucht, wird einem der Zutritt verwehrt. Andererseits erwartet uns  in den Fjorden spektakuläre, unberührte Urlandschaft. Lediglich in der von Gletschern abgeriegelten Yakutat Bay existiert eine kleine Fischersiedlung, deren Bewohner über das Flugzeug Verbindung zur Außenwelt haben.</p>
<p>Auf dem Wege zur Icy Bay finden wir bei stürmischen Winden Schutz in Lee der kleinen Insel Kayak und warten auf Wetterbesserung. Diese Insel  wurde 1741 von Vitus Bering entdeckt. Hier betraten die Russen das erste Mal den Boden von Alaska. Wir brennen darauf, an Land zugehen. Aber  als wir bei nachlassendem Sturm zu dritt mit dem Dingi übersetzen, wird uns der Landgang durch einen riesigen Grizzly verleidet, in dessen Revier wir geraten sind. Eilig treten wir den Rückzug an.</p>
<p>Der Besuch der drei Fjorde erweist sich als einer der Höhepunkte unserer nun sich schon über drei Jahre&nbsp; erstreckenden Alaskareise. Spannende  Slalomfahrten durch Eisschollen und um Growler und Eisberge herum bringen uns an den Fuß von über 100 Meter hohen Abbruchkanten von  Gletschern, die von den Fünf- bis Sechstausendern in die Fjorde herabfließen. Am spektakulärsten war die Fahrt an der 11 km langen Abbruchkante des Hubbard Gletschers im Inneren der Yakutat Bay.</p>
<p>Auf die Einfahrt in die Lituya Bay, den letzten der drei Fjorde, hatten wir uns besonders gründlich vorbereitet und nicht nur den amerikanischen Coast Pilot No 9 mit seinen genauen Anweisungen studiert, sondern auch den Rat eines erfahrenen Kapitäns der Coast Guard eingeholt. Die  Einfahrt ist schmal, nur ein paar hundert Meter, und Ebb- und Flutstrom können in ihr bis zu 6 kn betragen. Nicht nur der Entdecker der Lituya Bay,  der französische Kapitän La Perouse, verlor hier vor 200 Jahren 21 Männer seiner Besatzung, sondern auch in jüngster Zeit scheiterten immer wieder Fischer- und andere Boote an den Felsen und Stromschnellen beim Versuch der Durchfahrt. Drei Meilen vor der Einfahrt drehen wir bei und warten auf Stauwasser. Dann muß alles sehr schnell gehen: Heide navigiert mit C-Map und GPS durch La Chaussee Spit, den engen Pass. Zwei  Peilbaken an Land unterstützen das genaue Kursgehen. Erleichterung auch bei unseren Mitseglern, als wir im ruhigen Wasser des Fjordes  angekommen sind. Der Lituya Fjord ist nicht nur geschichtsträchtiges Gelände, sondern weist auch einzigartige geologische Besonderheiten auf: </p>
<p>Durch Erdbeben ausgelöste Tsunamis haben in den Jahren 1853, 1874 und 1936 riesige Flutwellen erzeugt, die höchste Welle im Jahre 1958 entwurzelte die Ufer der Bucht bis zu einer Höhe von 1.720 Fuß, das sind umgerechnet 524 Meter. Die Folgen dieser Tsunamis können wir jetzt bestaunen.</p>
<p>Nach Überquerung des Cross Sounds tauchen wir ein in das Gewirr dicht bewaldeter Inseln und Wasserstraßen Südost-Alaskas mit bunten  Fischerstädtchen und kleinen Ortschaften der Tinglit-Indianer. Im Vergleich zu der wilden, unberührten Hochgebirgslandschaft, aus der wir gerade  kommen, erscheint uns die Inside Passage direkt zivilisiert und lieblich. Für Alaskas Südosten und die Inside Passage, die weit nach Britisch-Kolumbien hineinreicht, hatten wir uns sechs Wochen Zeit genommen. Über Sitka und Wrangell erreichen wir unsere Endstation in Alaska,  Ketchikan, wo uns Rupi, Hans und Rudi, unsere letzte Crew (zufällig rein österreichisch) verläßt.</p>
<p>Danach sind Heide und ich noch einen Monat allein unterwegs im Insellabyrinth der Inside Passage. Es geht Richtung Süden und Vancouver Island.  Inzwischen ist es Herbst geworden. Nebel und viele treibende Baumstämme verlangen ständigen Ausguck und Einsatz des Radars. Als wir die  Seymour Narrows passiert haben, beschließen wir, die Reise für dieses Jahr in dem kleinen Städtchen Campbell River auf Vancouver Island enden  zu lassen. Wenige Tage später liegt die Freydis hoch und trocken in der Ocean Pacific Marina.</p>
<p>Krönender Abschluß der diesjährigen Saison: Drei Tage Vancouver bei Linda und Gerd Müller, den TO-Stützpunktleitern in Vancouver – liebenswürdigere Gastgeber hätten wir uns nicht denken können.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Es war eine Saison der Superlative, für Heide und mich und für die vielen Mitsegler und Freunde, die uns auf einzelnen Abschnitten  begleitet haben. Auch in diesem Jahr gehörten wieder zwei Drittel zum „Stamm“ der Freydis. Rudi aus Graz schoss den Vogel ab: Er war fast zwei  Monate an Bord. Leid tut es uns um die beiden, die krankheitsbedingt die Reise nicht antreten konnten. Aber : Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Fast alles war optimal. „Fast“ – denn auf günstigen Wind haben wir oft vergeblich gewartet. Leider eine Eigenart des Reviers. </p>
<p>Aber Rasmus hat Besserung gelobt: 2009 segeln wir anfangs noch in der Georgia Strait zwischen Vancouver Island und dem Festland. Dann geht es über San Francisco und San Diego über die Grenze nach Ensenada/Mexiko auf der Kalifornischen Halbinsel. „Auf dieser Route ist der Wind das ganze Jahr über günstig und der nach Süden setzende Kalifornienstrom tut das seine dazu“, schreibt Jimmy Cornell. Wir sind bereit!!</p>
<p>Ach ja – eines hätten wir beinahe vergessen, zu erwähnen. Nicht nur schöne Eindrücke und tolle Bilder von Alaska sind uns geblieben. Erinnert Ihr Euch an unsere Wünsche, die wir im Rundbrief vom 1.April 2007 geäußert haben? Sie sind in Erfüllung gegangen: Heide hat ihren Mammut-Stoßzahn und ich meinen versteinerten Oosik, den Penisknochen eines Walrosses, bekommen. Wer uns in Heidelberg besucht, darf beide bewundern. </p>
<p>Der <a href="http://www.freydis.de/toerns.htm">Törnplan für 2009</a> gibt&#8217;s auch schon. </p>
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		<title>Hello world!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 18:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arktis 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Alaska]]></category>
		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
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		<category><![CDATA[Segeln]]></category>

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		<description><![CDATA[26. Juni 2008 20:32:39 MESZ Ich bin gerade mit der Freydis in Kodiak angekommen. Schiff o.k. Crew o.k., allerdings regnet und stuermt es maechtig. Erich Wilts.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=1&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>26. Juni 2008 20:32:39 MESZ</p>
<p>Ich bin gerade mit der Freydis in Kodiak angekommen. Schiff o.k. Crew o.k., allerdings regnet und stuermt es maechtig.</p>
<p>Erich Wilts.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/vonpolzupol.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/vonpolzupol.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/vonpolzupol.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/vonpolzupol.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/vonpolzupol.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/vonpolzupol.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/vonpolzupol.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/vonpolzupol.wordpress.com/1/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=vonpolzupol.wordpress.com&amp;blog=4126496&amp;post=1&amp;subd=vonpolzupol&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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